2004, als ich erstmals in den Dortmunder Stadtrat gewählt wurde, notierte ich zur sozialen Lage in der Stadt auch die Zahl der Obdachlosen: rund 300 waren es damals. Wie jetzt die Lokalpresse schrieb, sind es heute mehr als doppelt so viele: 700. Diesen stolzen Erfolg „verdanken“ wir – ebenso wie das Dortmunder U, den Phoenixsee, das Flughafenfiasko, das Fußballmuseum undundund – der früheren SPD (die heute nur noch so heißt), der CDU (die mit ihrem Namen das Christentum verspottet), den Manchmal-noch-ein-bisschen-Grünen, den Parteien also, die in wechselnder Kungelei die Stadtpolitik durchführen, die ihnen die immer reicher werdende Dortmunder Oberschicht aufgibt, und nicht zuletzt den von ihnen gewählten Oberbürgermeistern Langemeyer und Sierau.
Dienstag, 29. Dezember 2015
Notizen aus der Provinzhauptstadt: Obdachlosenzahl verdoppelt – eine stolze Leistung der Dortmunder Stadtpolitik
2004, als ich erstmals in den Dortmunder Stadtrat gewählt wurde, notierte ich zur sozialen Lage in der Stadt auch die Zahl der Obdachlosen: rund 300 waren es damals. Wie jetzt die Lokalpresse schrieb, sind es heute mehr als doppelt so viele: 700. Diesen stolzen Erfolg „verdanken“ wir – ebenso wie das Dortmunder U, den Phoenixsee, das Flughafenfiasko, das Fußballmuseum undundund – der früheren SPD (die heute nur noch so heißt), der CDU (die mit ihrem Namen das Christentum verspottet), den Manchmal-noch-ein-bisschen-Grünen, den Parteien also, die in wechselnder Kungelei die Stadtpolitik durchführen, die ihnen die immer reicher werdende Dortmunder Oberschicht aufgibt, und nicht zuletzt den von ihnen gewählten Oberbürgermeistern Langemeyer und Sierau.
Standort:
Dortmund, Deutschland
Dienstag, 22. Dezember 2015
Der Platz von AfD, Pegida u.co. in der Menschheitsentwicklung
Die wissenschaftliche Populismus-Forschung beschränkt sich gewöhnlich auf die Beschreibung der aktuellen Feindbilder, Stereotypen, Aktions- und Organisationsmuster populistischer Strömungen. Überlegungen, wie der Populismus zu bekämpfen und zurück zu drängen ist, erschließen sich aber erst aus seiner geschichtlichen Einordnung.
Sowohl Vertreter der etablierten „Volksparteien“, der
Mainstream-Medien als auch manche wissenschaftliche Populismusforscher behaupten,
AfD, Pegida u.co. konkurrierten mit der Linkspartei und bestimmten sozialen
Basisbewegungen um dieselbe Klientel, und zwar mit denselben Methoden und
ähnlichen Inhalten. Dem „Rechtspopulismus“ entspreche sozusagen spiegelbildlich
ein „Linkspopulismus“. An der Oberfläche kann man allerdings über einige
ähnliche Erscheinungen stolpern.
Ein Beispiel: Auch die Linke sieht die moderne Gesellschaft
dichotomisch in Oben und Unten geteilt, in agitatorischer Zuspitzung wird wohl
auch von links eine bürokratische, abgehobene, sich auf Kosten des Gemeinwesens
bereichernde Elite der Mehrheit gegenüber angeprangert. Aber der grundlegende
Unterschied ist – und hier erweist sich die Gleichsetzung Rechts = Links sofort
wieder als unhaltbar: Die Linke bleibt nicht beim moralisierenden Vorwurf der
individuellen Bereicherung und Privilegiertheit der Herrschenden stehen, um
diese durch eine „bessere“ Elite abzulösen, sondern sie analysiert Struktur und
Funktionsweise der kapitalistischen Gesellschaft, um diese zu überwinden.
So wie in diesem Beispiel können wir Punkt für Punkt die
populistische Programmatik durchgehen und stellen immer fest: Die linken Positionen
stehen dem Populismus diametral entgegen. Der rechten Ignoranz setzt die Linke
Bildung und Wissen entgegen; dem Vorurteil das fortschreitende Verstehen von
Zusammenhängen und Entwicklungen; der Ausgrenzung von Minderheiten die
Integration in die Gemeinschaft; dem Dünkel der „höherstehenden“
Kultur-Nation-Rasse die Gleichwertigkeit Aller; dem Wohlstandschauvinismus den
gerechten Ausgleich; dem dumpfen Hass die Empathie und Solidarität; der amorphen
Wut der Masse den persönlichen Mut in organisierter Verantwortung.
Darüber hinaus zeigt diese Gegenüberstellung: Während der
Populismus sich aus Versatzstücken auch ohne ihn existierender Ideologien
bedient, steht die linke Programmatik auf eigenem Fundament der geschlossenen,
konsistenten Weltanschauung eines zeitgemäßen Humanismus, in dessen Zentrum
nicht das Kapital, sondern der Mensch steht. Deren Kernziel ist die Überwindung
der Klassengesellschaft.
Zwar behaupten auch Populisten, die Spaltung der
Gesellschaft in Oben und Unten aufzuheben, indem sie die „Elite“ zu entmachten
und dem „Volk“ die Selbstbestimmung zurück zu geben versprechen, aber sie
stellen dafür die kapitalistischen Produktionsverhältnisse nicht in Frage, und
ohne diese abzuschaffen muss das populistische Gleichheitsversprechen ein
großer Schwindel bleiben.
Somit stellt sich der Populismus als ein Krisensymptom des
Kapitalismus dar und zugleich als Zerfallsprodukt der Klassengesellschaft
überhaupt. Seit den frühesten Spaltungen der Menschheit in herrschende und
beherrschte, ausbeutende und ausgebeutete Klassen hat das Streben der Unteren,
diese Spaltung durch Kämpfe um Freiheit und Gleichheit zu überwinden, nie
aufgehört. Um solchen Kämpfen die Spitze abzubrechen oder zuvor zu kommen, benutzen
die Herrschenden auch die Methode, dem Volk nach dem Mund zu reden, es mit
falschen Versprechungen zu verwirren und zu betrügen.
Ein paar Beispiele. Im späten Römerreich gab es massenhafte
Sklavenaufstände – und die Führer der „Volkspartei“ (Populares), die den verarmten
Plebejern weis machten, ihre Feinde seien nicht die
Großgrundbesitzer-Sklavenhalter, sondern Kimbern und Teutonen vor den Toren. Ab
dem 12. Jahrhundert drohte Unzufriedenheit des niederen Landadels die
Grundlagen der Feudalherrschaft zu zersetzen – doch die weltlichen und
geistlichen Fürsten finanzierten Orden, die die Ritterschaft zu Kreuzzügen
gegen die „Heiden“ im Morgenland aufriefen. Im 16. Jahrhundert bedrohten die
Bauernkriege Adel und Geistlichkeit – doch es gab den Martin Luther, einen
Populisten reinsten Wassers, der die Gläubigen zwar aus den Fesseln der Papstkirche
befreite, um sie und die Bauern als brave preußisch-deutsche Untertanen an die
Landesfürsten auszuliefern. Im 19. Jahrhundert konnte die kapitalistische
Wirtschaft die proletarisierten Massen nicht mehr ernähren – da predigten in
England ein Malthus und ein Cecil Rhodes den Bürgern, die Proleten vermehrten
sich zu schnell, dagegen helfen außer Zucht und Arbeit nur koloniale Raubzüge
gegen die „Wilden“. Schließlich nach dem 1. Weltkrieg, als durch Krieg und
Krise verelendete Massen für die Überwindung des Kapitalismus durch das
Sowjetsystem kämpften – da wurde eine schon tausend Jahre alte Ideologie mit
großem Geld aufgerüstet, die die Schuld an der Krise auf die Juden und die
Bolschewiken-Russen-Slawen abschob und vorgab, nach deren Vernichtung gäbe es
nur noch „ein Volk, ein Reich, einen Führer.“
Die Beispiele belegen: Populismus war immer ein Reflex der
Herrschenden auf den Freiheitsdrang der Beherrschten. So auch heute. Daher ist
es wissenschaftlich absurd und politisch infam, den Schein für das Wesen der
Sache auszugeben und dem Populismus, der immer rechts, konservativ, auf Seite
der bestehenden Verhältnisse steht, auch noch einen „linken“ Halbbruder
anzudichten. Wenn hin und wieder sogar Freunde der Linken dazu raten, sie möge,
um den Populisten das Wasser abzugraben, mit einem „linken Populismus“
antworten: diese Rechnung kann nicht aufgehen. Denn sie bleibt an der
Oberfläche, während es darum geht, den Wesenskern der heutigen Klassenspaltung
offen zu legen, das kapitalistische Produktionsverhältnis.
Den Linken bleibt daher tatsächlich nichts anderes, als dem
Populismus unsere humanen Werte (siehe oben) und das Wissen um den Gang der
Geschichte entgegen zu stellen. In der Gewissheit, dass die Menschheit seit
Kains Brudermord viel gelernt hat und mit Lernen nicht aufhören wird, bleibt beste
Waffe gegen die Fremdenfeindlichkeit von AfD und Pegida: „Welcome refugees!“
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Dienstag, 15. Dezember 2015
„Ein Dammbruch hat nicht stattgefunden.“ Der Euro und der Rechtsradikalismus
Auszug aus: „Lernen von Marine Le Pen“, von Daniel Binswanger, Das Magazin (Schweiz), 09.12.2015
„…
Es ist sicher richtig, dass Le Pen vom aktuellen Klima der
Angst profitiert und dass ihre Kampagnen gegen die maghrebinische Minderheit
heute besser verfangen als noch vor einem Monat. Dennoch ist die
Erklärungskraft der Attentate begrenzt. Die rasanten Zuwächse des FN haben viel
früher eingesetzt, lange vor dem Bataclan, lange vor Charlie Hebdo. Die heutige
Steigerung stellt nichts anderes dar als die Verlängerung einer mehrjährigen
Erfolgskurve. Ein Dammbruch hat nicht stattgefunden. Der Front National profitiert
von einer langfristigen Entwicklung, deren Dynamik so schnell nicht wieder
abflauen wird.
Nicht der Terrorismus, Europa ist die Erklärung. Nicht die
Kalaschnikow, der Euro droht der Rechtspopulistin den Weg in den Élysée-Palast
zu ebnen. Das heutige Programm des Front National besteht in seinem Kern in
einer Rückgängigmachung der französischen EU-Integration: Austritt aus dem
Euro, Aufkündigung von Schengen, Widerrufung der Zollunion. Marine Le Pens
«Entdiabolisierung» des FN besteht weitgehend darin, das antisemitische
Gepoltere ihres Vaters durch ein EU-feindliches Wirtschaftsprogramm zu ersetzen.
Sie gibt sich damit nicht nur ein gemäßigteres, pragmatischeres Image. Sie
gewinnt auch massiv an Glaubwürdigkeit. Denn obschon ihre Versprechungen
demagogisch und unrealistisch sind, hat sie in einem Punkt recht: Die heutige
Wirtschaftspolitik innerhalb der Eurozone schadet Frankreich. Wird sie nicht
fundamental korrigiert, dürfte der Euro-Austritt irgendwann nicht mehr zu
verhindern sein – vermutlich unter einer Präsidentin namens Le Pen.
Die französische Wirtschaftskrise hat selbstverständlich vielschichtige Ursachen, aber der Euro – so wie er heute funktioniert – ist der entscheidende Faktor. Frankreich war Ende der Neunzigerjahre die europäische Konjunkturlokomotive. Die Produktivitätsentwicklung war vorbildlich, die Lohnentwicklung blieb vernünftig, die hohe Staatsquote hat nicht geschadet (dass stets der Staat das Problem ist, glauben nur Leute, die volkswirtschaftliche Statistiken gar nicht erst zur Kenntnis nehmen). Das Problem Frankreichs liegt darin, dass es außenwirtschaftlich auf Gedeih und Verderb von Deutschland, seinem mit Abstand wichtigsten Handelspartner, abhängig ist. Im Jahr 2003 beschloss die Schröder-Regierung die Agenda 2010, im Jahr 2004 kippte die französische Handelsbilanz mit Deutschland zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung ins Negative. Auf dem Krisenhöhepunkt 2011 lag das Gesamtaußenhandelsdefizit bei über 90 Milliarden, im Jahr 2014 immer noch bei 86 Milliarden Euro. Etwa 40 Prozent des Defizits entfallen auf den direkten Außenhandel mit Deutschland. Frankreich ist innerhalb der Eurozone Deutschland gegenüber nicht mehr konkurrenzfähig. Solange dieses Ungleichgewicht nicht korrigiert wird, hat Frankreich keine realistischen Aussichten sich zu erholen, und solange sich die Konjunkturaussichten nicht bessern und die Jugendarbeitslosigkeit nicht wenigstens wieder unter 20 Prozent fällt, darf Le Pen voller Optimismus in die Zukunft blicken. Das ist die Lektion von Marines Triumph. Eine Lektion, die man im übrigen Europa nicht zur Kenntnis nehmen will.“
Die französische Wirtschaftskrise hat selbstverständlich vielschichtige Ursachen, aber der Euro – so wie er heute funktioniert – ist der entscheidende Faktor. Frankreich war Ende der Neunzigerjahre die europäische Konjunkturlokomotive. Die Produktivitätsentwicklung war vorbildlich, die Lohnentwicklung blieb vernünftig, die hohe Staatsquote hat nicht geschadet (dass stets der Staat das Problem ist, glauben nur Leute, die volkswirtschaftliche Statistiken gar nicht erst zur Kenntnis nehmen). Das Problem Frankreichs liegt darin, dass es außenwirtschaftlich auf Gedeih und Verderb von Deutschland, seinem mit Abstand wichtigsten Handelspartner, abhängig ist. Im Jahr 2003 beschloss die Schröder-Regierung die Agenda 2010, im Jahr 2004 kippte die französische Handelsbilanz mit Deutschland zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung ins Negative. Auf dem Krisenhöhepunkt 2011 lag das Gesamtaußenhandelsdefizit bei über 90 Milliarden, im Jahr 2014 immer noch bei 86 Milliarden Euro. Etwa 40 Prozent des Defizits entfallen auf den direkten Außenhandel mit Deutschland. Frankreich ist innerhalb der Eurozone Deutschland gegenüber nicht mehr konkurrenzfähig. Solange dieses Ungleichgewicht nicht korrigiert wird, hat Frankreich keine realistischen Aussichten sich zu erholen, und solange sich die Konjunkturaussichten nicht bessern und die Jugendarbeitslosigkeit nicht wenigstens wieder unter 20 Prozent fällt, darf Le Pen voller Optimismus in die Zukunft blicken. Das ist die Lektion von Marines Triumph. Eine Lektion, die man im übrigen Europa nicht zur Kenntnis nehmen will.“
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Samstag, 12. Dezember 2015
Kriegsflüchtlinge – Eurokrise: Der Fluch der bösen Tat
Vor kurzem schrieb ich in diesem Blog über das Versagen der EU-„Integration von Oben“ im Zusammenhang mit den Flüchtlingsströmen. Etwa zeitgleich lieferte Heiner Flassbeck, bis Ende 2012 Chef-Volkswirt der UNCTAD (United Nations Conference on Trade And Development), den faktischen Nachweis für diesen Zusammenhang. Hier mein Resümee seines Gedankengangs.
Dass junge, vergleichsweise gut ausgebildete Migranten (vor
allem ja Männer) gerade nach Deutschland drängen, ist nachvollziehbar. Können
sie doch hier bei einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten und relativ hohem
Einkommensdurchschnitt in Europa am ehesten auf eine gesicherte Existenz
hoffen. Dass umgekehrt die deutsche Regierungspolitik auf eine „gerechte“, zu
den Bevölkerungszahlen proportionale Verteilung der Flüchtlingsströme über ganz
(EU-)Europa drängt, erscheint auf den ersten Blick ebenso einleuchtend.
Die Sprengkraft dieses Widerspruchs zeigte sich, als die
meisten Nachbarstaaten sich weigerten, Deutschland den Gefallen zu tun und fortfuhren,
Flüchtlinge nach Deutschland durchzuschleusen. Dafür können sie ins Feld
führen, dass der Zuwanderungsdruck auf Deutschland ja Indiz und Folge seines
enormen Vorsprungs in der Wirtschaftskraft gegenüber den anderen Euroländern
ist.
Wie aber konnte die
deutsche Wirtschaft ihren Vorsprung seit der Gründung der Währungsunion
dermaßen ausbauen? Indem sie durch aggressive, staatlich forcierte Senkung der
Lohnstückkosten (Hartz IV u.a.) ihre Arbeitsmarktprobleme in die anderen Euroländer
exportierte und dort die heimischen Produzenten an die Wand drückte.
Heiner Flassbeck zieht daraus das Fazit: „Deutschland bleibt
allein in der Flüchtlingskrise, weil es in der Eurokrise die anderen über den
Tisch gezogen hat.“ Die Folge: Flüchtlingskrise und Wirtschafts- und
Finanzkrise der EU/Eurozone überlagern und verstärken sich gegenseitig zu einem
Problemknäuel, dem die Integrationskraft der europäischen Politik nicht mehr
gewachsen ist.
Hier der Link zu Flassbecks Aufsatz: http://www.flassbeck-economics.de/tag/fluechtlinge/
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Die EU vor dem moralischen Bankrott.
Mit jedem Flüchtlingszug wird es deutlicher: Europas Integration von Oben, mittels Weisungen, Richtlinien und finanzieller Erpressung durch die bürokratischen EU-Institutionen funktioniert nicht mehr. Die Existenzkrisen, welche die EU bis heute mit Ach und Krach und wachsendem Abscheu der Menschen überstand, waren noch nichts gegen das Desaster, das die kapitalistischen Großmächte im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika angerichtet haben, und dessen Folgen jetzt nach Europa zurückkehren.
Darauf wissen die EU-„Eliten“ – wie die anderen
kapitalistischen Großmächte – nur eine Antwort: Waffengewalt nach außen gegen
die Opfer der Großmachtpolitik – und nach innen Rückzug auf die nationalistische
Abschottung nach dem St.Florians-Prinzip.
Damit wird immer klarer: Wer die große, fortschrittliche
Idee der europäischen Einigung retten will, muss sie vor dieser EU retten. Muss
der EU der Kriegsherren, Waffenspekulanten und Finanzhaie das Europa der
Menschen, das Europa der Solidarität entgegen stellen: Refugees welcome!
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