Dortmund: Rathaus |
Nachdem der Stadtrat einen Antrag der Fraktion
DIE LINKE und Piraten bezüglich der negativen Auswirkungen des
TTIP-Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA zur weiteren
Beratung an den Finanzausschuss des Rates weitergeleitet hat, kam es nun
in der letzten Ausschusssitzung zu einer Beratungen mit abschließender
Abstimmung.
Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurde der Antrag der
Linken & Piraten und ein vergleichbarer Antrag der Grünen, der sich
mit dem nicht minder problematischen TISA-Abkommen befasste, zu einem
gemeinsamen Antrag zusammengeführt und dann mit den Stimmen von SPD,
Grünen und DIE LINKE & Piraten gegen die Stimmen von CDU, FDP-BL und
AfD beschlossen. Dortmund reiht sich somit in eine Reihe von
zahlreichen deutschen Städten und Landkreisen mit Oberbürgermeistern und
Landräten von SPD, CDU und Linken ein, die eine kritische Haltung zu
den beiden Abkommen einnehmen.
weiterlesen: http://www.lokalkompass.de/dortmund-city/politik/finanzausschuss-der-stadt-dortmund-kritische-haltung-zu-ttip-und-tisa-d493253.html/action/recommend/1/send/1/#form
Dienstag, 25. November 2014
Merkels Reich soll größer werden
In einer „Grundsatzrede“ (Medien) am Rand des G20-Gipfels in Australien forderte die deutsche Kanzlerin öffentlich, Russland möge doch auf seine Einflußsphären in Europa verzichten. Denn Einflußsphären seien überholt, anachronistisch. – Aber nur die russische, nicht die deutsch-europäische. Diese soll sogar größer werden. Dafür soll Russland die seine aufgeben. Feine „Grundsätze“, die nur für andere gelten, aber nicht für einen selbst!
„Es
geht nicht nur um die Ukraine,“ so Merkel, „es geht auch um Moldawien, es geht
um Georgien,“ die Herzegowina und-und-und. Alles Gebiete, die schon die alten
Nazis in ihr Reich holen wollten. Die sollen jetzt „freiwillig“ – wenn auch mit
Hilfe neuer Nazis und korrupter Geschäftspartner – vom russischen ins
deutsch-europäische Imperium überwechseln.
Wir
können nur hoffen, dass Russland stark genug bleibt, seinen Einfluß zu
erhalten. Denn wie die Geschichte zeigt, wird Imperialismus immer gefährlicher,
wenn man ihm nachgibt. Wie grölten doch die Nazis auf dem Marsch nach Osten: „Heute
gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt.“ Grundsatz bleibt Grundsatz.
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Europa,
Imperialismus,
Imperium,
Kriegsgefahr,
NATO,
Naziverbrechen
Standort:
Dortmund, Deutschland
Sonntag, 9. November 2014
Bänkelsänger, Stasijäger, Geschichtsfälscher. Widerspruch eines westdeutschen Linken
Macht macht Geschichte, die Hofnarren der Mächtigen – fälschen sie.
Bänkelsänger
Biermann war bei seinem Skandalauftritt im Bundestag in einem ehrlich: als er
die LINKE zu seinem „alten, treuen Todfeind“ erklärte. Verlogen bleibt das
trotzdem, weil er dazu die demokratische Linke der Bundesrepublik mit der
Staatspartei der DDR gleichsetzen muss, mit der die meisten von uns
Sozialist-innen nie was „am Hut“ hatten (ich bin dafür ein kompetenterer Zeuge
als er). Mag sein, dass ein Liedermacher darüber nicht nachdenken muss, wenn er
– „des‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing“ – dem demokratischen Sozialismus von
heute immer noch seine Ausbürgerung aus der DDR nachträgt. Verständlich, aber
verlogen.
Hingegen
Pfarrer Gnadenlos, der „Stasi-Jäger“ Gauck weiß es sehr genau, wem er damit
dient, dass er die Linke zur Nachfolgepartei der SED umlügt. (Und sie folglich
in eine Reihe mit CDU und FDP stellt, die nach 1989 ihre „Schwesterparteien“,
die ehemaligen SED-Blockparteien CDU-DDR und LDPD, in aller Stille ohne große Stasi-Überprüfungen
willkommen hießen.)
Fazit:
Was Recht und Unrecht ist, bestimmen immer die Mächtigen. Also auch was ein
Rechtsstaat ist und was ein Un-Rechts-Staat. Damit verlängern sie aber nur die große
Auseinandersetzung der Neuzeit zwischen demokratischem
Sozialismus und der Macht des Kapitals. In ihr repräsentieren sie das Gestern
noch heute – die LINKE von heute aber repräsentiert bei uns die weltweite
Bewegung zum Morgen.
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Biermann,
Demokratie,
Gauck,
Unrechtsstaat
Standort:
Dortmund, Deutschland
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